Dienstag, 15. Mai 2018

Dies und Das über die kostbarsten Eier der Welt

Es handelt sich um die Fabergé-Eier.
Als Geschenk an seine Gattin ließ Zar Alexander III. Ostern 1885 das erste wertvolle Ei anfertigen.

Bildergebnis für Fabergé-Eier - kostenlose Fotos 
(Foto Russland-Journal)

Das edle Stück barg in einem goldenen Dotter eine goldene Henne und darin eine Zarenkrone mit zwei Rubineiern. Es rief so große Begeisterung hervor, dass der Zar bei Fabergé fortan jedes Jahr ein kostbares Ei bestellte. Das führte auch Alexanders Sohn, Zar Nikolaus, nach dem Tode seines Vaters im Jahr 1894 fort. Er ließ sogar 2 Eier pro Jahr anfertigen: Eines für seine verwitwete Mutter und eines für seine Frau. Fabergé arbeitete bis zum Sturz des Zaren im Jahr 1917 an diesen Preziosen.
Nach der Oktoberrevolution verkauften die Kommunisten die Schätze des Zaren samt den Fabergé-Eiern ins Ausland. Die kostbaren Stücke tauchten erst nach Jahrzehnten wieder auf. Bis heute sind sieben Exemplare verschollen. Unklar ist, ob sie überhaupt noch existieren.


Es war der Glücksgriff  seines Lebens: Ein amerikanischer Schrotthändler erwarb vor einigen Jahren auf einem Flohmarkt ein verziertes goldenes Ei in dem eine Uhr steckte - er zahlte immerhin 14.000 Dollar. Das Ei erwies sich als das dritte der mindestens 50 für die Zarenfamilie hergestellten Fabergé-Eier. Der Schrotthändler verkaufte das 1887 angefertigte Schmuckstück weiter an einen Sammler für gut 30 Millionen Dollar. Fabergé-Eier gelten als höchste Form der Goldschmiedekunst.


Jeder Mensch auf Erden hat sein Herzeleid -
unterm groben Kittel, unterm seidenen Kleid.
Und auch wo man lächelt, ist´s verborgen still,
was der Mensch beweinet, oft nicht zeigen will.
Sieh auch Nachbars Freuden nie mit blassem Neid,
denn jeder Mensch auf Erden hat sein Herzeleid.
(Verfasser unbekannt)


Kommentare :

  1. Guten Morgen, liebste Irmi,
    oh ja, die Faberge-Eier sind schon sehenswert!
    Danke für diesen schönen post!
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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    1. P.S. Noch ein kleiner Hinweis, Du solltest Deinen Blog im Dashboard , bei den grundlegenden Einstellungen, auf https: umstellen, wegen der sicheren Verbindung. Es gilt ab dem 25. Mai eine neue Datenschutzverordnung!

      ♥ Allerliebste Grüße , Deine Claudia ♥

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  2. Ich habe darüber mal einen Film gesehen . Und war ganz begeistert :))
    Ich mag sie , diese viel zu teuren Schönheiten :))
    LG heidi

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  3. Es gibt doch sagenhafte Meister in der Goldschmiede, da kann man nur staunen. Solche hübschen Eier herzustellen erfordert meisterliches Geschick und viel Zeit, das hatten die Meister, damals mehr wie heute.
    Liebe Grüße
    von Edith

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  4. Liebe Irmi,
    ein ganz besonderer Beitrag über diese wunderschönen Eier, die "natürlich" auf meiner "Will-haben-Liste" stehen !!! *gg* Zwinker.
    Ja, die gefallen mir ausnehmend gut und sind herrliche Kunstwerke, aber für unsereins nur zum Ansehen ------ schon fast zu teuer.

    Danke für das Zeigen.
    Liebe Grüße und hab eine schöne Woche
    Elisabetta

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  5. Was für ein Luxus! ;-)
    Kein Luxus dagegen ist, Dir weiterhin gute Besserung zu wünschen!
    Hoffentlich hast Du kein "Herzeleid" (wie in dem Gedicht). Ach was sag ich, wenn es gesundheitlich nicht so recht klappen will, hat man meistens auch automatisch ein Herzeleid, gell.
    Daß dies wieder verschwinde wünscht mit
    vielen Liebgrüßen,
    das
    Tigerle
    🐯

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  6. Das klingt ja sehr interessant!
    Liebe Grüße an dich!

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  7. Liebe Irmi,
    sehr viel Geld kosten diese Eier-Schmuckstücke heute. Aber sie wurden ja auch für die Zarenfamilie gefertigt, also auch schon damals nicht für Jedermann/Frau!
    Das Gedicht gefällt mir sehr gut, genau so ist es, wir tragen unser Leid nicht auf dem Gesicht spazieren, gell.
    Liebe Grüße
    moni

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  8. Liebe Irmi, herzliche Grüße.
    Ganz richtig, Trauriges beläßt man in seinem Herzensstüblein.
    Das Gedicht gefällt mir auch.
    Dir alles Gute, tschüssi Brigitte.

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  9. Wow, dass sind Kunstwerke. Ich bin beeindruckt, auch von der Geschichte.
    LG
    Ganga

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  10. ....Fabergé-Eier - na ja, schon schön - aber muss man so eins haben? - Schmarrn, so spricht natürlich nur einer, der sich so wieso keins leisten könnte.
    Das "Glas-Millefiori-Ei" hätte ich aber schon auch gern ;-))
    Einen blumigen Mittwoch,
    Luis

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  11. liebe Irmi sie sind schon sehr besonders und damit - auch wegen der langen Geshichte - besonders teuer u8nd damit unerschwinglich für die normalos unter uns - auch wenn sswir sie gerne als Schmuck und Ausstellungsstück hätten... LUXUSGEBILDE für die oberen Zehntausend:_))

    toll - dass du uns die Geschichte näher gebracht hast, sicher haben noch nicht alle davon gehört oder gelesen...
    dir weiterhin angenehme Tage ohne befindlichkeiten...damit liebe Grüße
    angelface

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  12. Liebe Irmi, ich werde heute abend oder morgen früh erstmal meinen Blog vom Netz nehmen. Mir geht so langsam die Puste aus mit der DSGVO und die Zeit, die ich dafür investiere. Wollt mich einfach verabschieden und danke sagen für die schöne Zeit. Vielleicht ja schon bis bald wieder:-)
    Herzlich Susanne

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  13. Liebe Irmi, herzliche Grüße.
    Ich wünsche Dir ein schönes Pfingstfest.
    Als Kind mit den Eltern und später auch mit meiner Familie und den beiden Jungs, machten wir immer am Pfingstsonntag einen Wald-Tagesausflug.Nun geht es leider nicht mehr, weil Männe im Rollstuhl.
    Alles Gute, tschüssi Brigitte.

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  14. Liebe Irmi, von Herzen wünsche ich Dir schöne Pfingstfeiertage!
    Ein herzlicher Sonnengruß... von Heidrun

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Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mich auf diesem Weg recht herzlich dafür bedanken. Kommentare sind wie das Salz in der Suppe. Ohne fehlt sehr viel.