Freitag, 26. August 2016

Man muss ja nicht alles wissen...

Indianer durften nicht lesen.
Im US-amerikanischen Bundesstaat Massachusetts wurde 1789 ein Gesetz erlassen, dass den Weißen verbot, Indianer im Lesen und Schreiben zu unterrichten. Bürger, die diese Vorgabe ignorierten, drohte sogar die Todesstrafe. In anderen Staaten wurde indes verstärkt darauf Wert gelegt, die Indianer an die Gebräuche der Weißen anzupassen.

Warum haben Westernjacken Fransen?
Die Fransen der Wildlederkluft wurden damals nicht nur der Mode gerecht. Sie erfüllten für die Viehhirten auch einen praktischen Zweck. An ihnen perlte der Regen ab und die Männer blieben weitgehend trocken. In  "Notlagen" rissen sich die Cowboys die Fransen schnell von der Jacke ab und verwendeten sie beispielsweise als Schnüre.

Seit wann gibt es den Trockner?
Um 1800 wurden in Frankreich die ersten handbetriebenen Wäschetrockner entwickelt. Die ersten elektrischen Wäschetrockner kamen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA auf den Markt. In
Europa produzierte die Firma Miele ab 1958 die ersten Modelle, die später modernisiert wurden.

Welcher Roman ist der meistgelesene?
1859 veröffentlichte der englische Schriftsteller Charles Dickens seinen Bestseller  "A Tale of two Cities", der auf Deutsch  "Eine Geschichte aus zwei Städten"  heißt. Er wurde bis heute 200 Millionen Mal gedruckt und im Vergleich zur Bibel wohl auch meist bis zur letzten Seite gelesen. Auf Platz zwei folgt  "Der Herr der Ringe"  von J.R.R Tolkien.

Was ist des  "Nürnberger Ei"?
Eine ovale Taschenuhr mit Federwerk wurde früher Nürnberger Ei genannt.Anfang des 16. Jahrhunderts stellte der Nürnberger Feinmechaniker Peter Henlein erstmal am Körper tragbare Uhren her. Die Bezeichnung  "Ei" leitet sich aber wahrscheinlich nicht von der Form der Uhr ab, sondern geht wohl eher auf den Dialektbegriff  "Aeurlein", sprich Ührlein zurück.



Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens.
(Jean-Baptiste Massilon)


In der Jugend glaubt man, das Glück
zwingen zu können.
Später zwingt man sich, an das
Glück zu glauben.
(Salvatore Quasimodo)

Donnerstag, 25. August 2016

Dies und Das über den Egoismus

Egoismus ist bei uns ein sehr negativ besetztes Wort. Wenn uns jemand  "Du bist egoistisch"  vorwirft, fühlen wir uns meistens regelrecht schuldig. Doch das ist gar nicht nötig, denn es gibt auch einen positiven Egoismus, der unterm Strich sogar allen nützt.



Das Wort Egoismus leitet sich von dem lateinischen Wort  "ego" -  "ich"  ab und bedeutet so viel wie Selbstbezogenheit. Schon von Kindesbeinen an wird uns beigebracht, dass es sich bei dieser Verhaltensweise um nichts Gutes handelt. So hören wir schon frühzeitig Sprüche wie  "Der Esel nennt sich selbst zuerst"  oder  "Selber essen macht dick". Da ist es kein Wunder, wenn wir uns nicht mehr trauen, die eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen.
Dem entgegen steht der Bibelspruch "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst". Das bedeutet, dass wir zunächst einmal  uns selbst  lieben und wertschätzen sollen, um uns dann anderen mit derselben Wertschätzung zuwenden zu können. Doch wenn wir uns lieben, dürfen  wir unsere eigenen Bedürfnisse nicht ständig zugunsten anderer Menschen hintanstellen.
Jeder von uns kennt das: Die Familie, Freunde oder auch Kollegen bitten uns um einen Gefallen. Und wenn es uns auch nicht passt, erfüllen wir in den meisten Fällen diese Bitten.
Gesunder Egoismus heißt auch, NEIN sagen zu können. Diese Ängste sind der Grund dafür, dass viele Menschen Ja sagen und dabei Nein denken. Das macht nicht nur schlechte Laune, sondern es stauen sich auch Wut und Ärger auf, wenn derartige Situationen öfter vorkommen. Irgendwann ist dann das Fass zum Überlaufen voll und es platzt in einer akuten Situation  ein viel zu schroffes Nein heraus, das für den Bittenden in seiner Heftigkeit vollkommen unverständlich ist.
Es ist daher besser, mit einer gesunden Portion Egoismus offen und ehrlich im richtigen Moment Nein zu sagen, als aus falsch verstandener Hilfsbereitschaft unter Zähneknirschen immer wieder einzuknicken.
Es ist erwiesen, dass Menschen, die ihre Bedürfnissen immer wieder zugunsten anderer zurückstellen, häufiger an Burnout leiden als diejenigen, die auch an sich selbst denken. Wer versucht, es allen recht zu machen und dabei die eigenen Bedürfnisse mit Füßen tritt, sind Unzufriedenheit, Ärger über sich selbst und schließlich Depressionen die logischen Folgen.
Natürlich soll man nicht "über Leichen gehen" und nur auf den eigenen Vorteil bedacht sein. Doch keiner ist verpflichtet, es jedem recht zu machen. Wer uns nur mag, weil wir alle Wünsche erfüllen und klein beigeben, ist kein echter Freund!



Sein Prinzip ist überhaupt:
Was beliebt, ist erlaubt.
Denn der Mensch als Kreatur
hat von Rücksicht keine Spur.
(Wilhelm Busch)

Dienstag, 23. August 2016

Dies und Das über kleine blaue Früchtchen

Ich bin wirklich überwältigt über die vielen lieben Kommentare. Es freut mich, dass sich so viele Bloggerinnen und Blogger darüber freuen, dass ich wieder da bin. Das gibt mir wirklich Auftrieb.

In den vergangenen Wochen hat sich

Nele Blaubeerenblau

am Neckarstrand eingefunden. Herzlich willkommen. Fühle dich wohl hier.

 

Heidel- oder Blaubeeren sind kleine Früchtchen mit erstaunlichen gesundheitlichen Wirkungen. Sie sind kalorienarm und gesund. Man findet sie mit viel Glück im Wald - auf jeden Fall aber beim Discounter und auf dem Wochenmarkt. Man sollte wirklich so oft es geht zugreifen.

Die Wirkung gegen Durchfall ist seit langem bekannt. Aber sie helfen auch gegen Gedächtnisprobleme. Das haben US-amerikanische Forscher nachgewiesen. Blaubeer-Extrakte verhindern den geistigen Abbau und lindern die Symptome der Alzheimer-Krankheit.
Und es ist überraschend, dass sie in tiefgefrorenem Zustand noch wertvoller sind.
Was gibt es köstlicheres als einen Blaubeerpfannkuchen, eine Blaubeerwähe? Mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Morgen werde ich Blaubeeren kaufen.

http://beas.kitchen/wp-content/uploads/2016/08/Schoko-Vanille-Blaubeerkuchen-1.jpg    

Gleichheit der Gesinnung
erzeugt Freundschaft.
(Demokrit)

Montag, 22. August 2016

Ich versuche wieder da zu sein!

Ja, ich will es versuchen. Wenn ich es jetzt nicht durchziehe, verliere ich vielleicht die Lust.
Zunächst möchte, nein muss ich mich für die vielen, vielen Kommentare bedanken. 58 an der Zahl und der Post wurde insgesamt 470 angeklickt. Ich bin sonst nicht für die Zahlen. Sie sind Schall und Rauch.  Gerade in letzter Zeit aber erkundigten sich doch einige und fragten danach, wo ich bleibe. Diese Anteilnahme hat mir sehr geholfen., denn es waren wirklich fürchterliche Wochen. Aber ich habe mich durchgekämpft und hoffe, dass es wieder geht.
Ich möchte das Niveau meines Blogs auch aufrechterhalten. Witze oder komische Fragen liegen mir nicht und passen wohl auch nicht. In letzter Zeit fehlte mir die Kraft, etwas Vernünftiges zu "Papier"  zu bringen. Aber wie schon gesagt, ich werde es versuchen, wieder präsent zu sein.



Einfach nur Danke!  


Im normalen Leben wird oft einem gar nicht bewusst, dass der Mensch überhaupt unendlich viel mehr empfängt, als er gibt, und dass Dankbarkeit das Leben erst reich macht.

(Dietrich Bonhoeffer 1906-1945, deutscher Theologe)




Nur freie Menschen sind einander wahrhaft dankbar.

(Baruch de Spinoza 1632-1677, niederl.-portugiesischer Philosoph)



Dienstag, 12. Juli 2016

Eine kleine Verschnaufpause

Ich bilde mir ein, eine kleine Verschnaufpause verdient zu haben. Deshalb verabschiede ich mich.
Nicht allzu lange, dann werde ich wieder präsent sein.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, 
der uns beschützt und der uns hilft.
(Hermann Hesse)

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein paar sonnige Sommertage. Macht es gut!


Ich habe mir ein uraltes Buch wieder hervorgeholt. Es handelt sich um den historischen Roman  "Der Kampf um Rom". Er wurde von Generationen  - vor allen Dingen von Jungen -  geradezu verschlungen. Der Schriftsteller ist Felix Ludwig Julius Dahn (1834-1912). Beim Aufschlagen fiel ein Gedicht heraus. Das hat mir damals sehr gut gefallen. Hier ist es.

Sonnenuntergang
Das ist die sanfte, die heilige Stunde,
da die Sonne feierlich scheiden will;
es bebt kein Blatt in der weiten Runde:
Die lauten Lüfte sind alle still.

Noch einmal grüßt sie mit vollem Strahle,
noch einmal küsst sie den Wald, den See:
Ist´s heute zum allerletzten Male?
Es liegt auf der Flur so sanftes Weh!

Jetzt ist sie versunken.
Da hebt sich ein Rauschen,
durch alle Wipfel ein Schauer weht:
Ich glaube, könnt´ ich dies Flüstern erlauschen:
Die Blumen sprechen ihr Nachtgebet.
(Felix Ludwig Julius Dahn)




Den Text dürfte ich vor mehr als 40 Jahren zuletzt gelesen haben. Heute sehe ich ihn etwas kritischer.

Noch einmal: Habt es fein! Bis bald



Sonntag, 10. Juli 2016

Habgier und Unehrlichkeit

Bevor ich mich ins Wochenende verabschiede, lasse ich wieder eine Fabel von Aesop hier. Ich hoffe, dass sie euch gefällt.
Meinen lieben Leserinnen und Lesern wünsche ich ein sonniges Wochenende, gute Erholung und viel Freude, was immer sie vorhaben.


Hermes und der Holzhauer


Einem Holzhauer fiel die Axt in einen tiefen Fluss. Wie er nun, traurig darüber, am Ufer saß, trat plötzlich Hermes unerkannt zu ihm. Als er hörte, was jenem widerfahren war, tauchte er in das Wasser hinab und kam mit einer goldenen Axt zurück:
»Ist sie das?«
»Nein!«
Der Götterbote sprang nochmals in die Tiefe und brachte diesmal eine aus Silber empor: »Wie steht es hiermit?« - Der Mann schüttelte den Kopf,
Und zum dritten Male ging Hermes in die Tiefe und jetzt hielt er dem Mann sein verlorenes Werkzeug hin. »Das ist die richtige!« rief sofort der Holzhauer.
Hermes freute sich über die Redlichkeit des armen Mannes und schenkte ihm alle drei Äxte.
Natürlich erzählte der Holzhauer seinen Gefährten von dem großen Glück, das ihm widerfahren war. Und sogleich packte einen von ihnen Neid und Habgier. Er lief an die beschriebene Stelle, warf seine Axt in den Fluss hinein, ließ sich am Ufer nieder und jammerte. Wirklich erschien Hermes wieder, erkundigte sich auch bei ihm nach dem Grunde seiner Not, dann tauchte er, und siehe, in seiner Hand blinkte ein goldenes Beil.
»Wahrhaftig, das ist mein liebes Stück!« versicherte der Betrüger und streckte begierig die Hand danach aus.
Hermes aber lachte ihn laut aus und war mitsamt der kostbaren Axt verschwunden.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Dies und Das über ein gesundes Getränk

Apfelessig gilt schon seit langer Zeit als bewährtes Heilmittel in der Naturheilkunde. Leider vergisst man das wieder, wenn man es einige Zeit nicht mehr getrunken hat. Man hat es mir jetzt wieder empfohlen, damit die Entzündung evtl. auf natürlichem Weg behandelt werden kann. Die Tabletten möchte ich nicht mehr nehmen, denn sie greifen den Magen an. Den Apfelessigtrank kann ich dagegen gut vertragen.
Durch den Gärungs- und Fermantierungsprozess zu Essig bleiben alle Vitamine und Mineralien der Äpfel nicht nur erhalten, sie werden sogar konserviert. Gleichzeitig entwickeln sich im Laufe der  Gärung weitere Substanzen wie Gerbsäure, Flavonoide, Enzyme und organische Säuren (Essig- und Zitronensäure). Aufgrund dieser Inhaltsstoffe fördert der Apfelessig die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten und unterstützt gleichzeitig die Entsäuerung, obwohl er sauer schmeckt.



Apfelessig wirkt nachweislich:

-  anregend auf die Verdauung
-  keimtötend
-  entzündungshemmend
-  entsäuernd
-  entgiftend

Diese Wirkung kann man nutzen, indem man über vier Wochen eine Apfelessig-Kur durchführt. Dazu gibt man zwei Teelöffel Apfelessig in ein Glas mit lauwarmen Wasser und fügt einen Teelöffel Honig hinzu. Diese Mischung sollte man sofort am Morgen nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen trinken. Wer seinen  Körper besonders gründlich reinigen möchte, kann  auch 15 Minuten vor jeder weiteren Mahlzeit ein Glas von dem Apfelessig-Drink zu sich nehmen.
Neben der reinigenden Wirkung hat der Apfelessig noch einen weiteren Nebeneffekt: Er macht satt. Durch den Essig steigt der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit weniger stark an und es folgen keine Heißhungerattacken.
Ich habe festgestellt - wenn auch lauwarm - sehr erfrischend.




Jeder Mensch kann irren,
aber Dummköpfe verharren im Irrtum!
(Cicero)