Samstag, 25. Mai 2013

Dies und Das und so Allerlei


Verfolge dein Ziel, bis du es eingeholt hast,
gönn dir dann ein wenig Rast,
doch dann geh weiter und halte nicht an:
Es gibt noch so viel, was man erreichen kann.
(Beatrix Henze)


Dann freue ich mich über

Glam up your Lifestyle

die sich am Neckarstrand eingefunden hat. Herzlich willkommen.







Gestern musste ich auf mein Auto warten. Es gesellte sich an älterer Herr zu mir an den Tisch und fing nach einiger Zeit zu erzählen an. Sehr schnell stellte ich fest, dass er sehr mit der Natur verbunden ist  - dem Auto nacah zu urteilen evtl.sogar ein Jäger.
Zuerst klärte er mich drüber auf, warum es tagsüber häufiger hagelt als nachts. Am Tag machen sich größere Temperaturgefälle bemerkbar als in der Nacht, so dass sich Gewitterwolken meist nachmittags bilden. Nur wenn sich mehrere Gewitterzellen zu großen Komplexen zusammenballen, kann sich der Niederschlag hinauszögern. Je später der Hagel fällt, desto dicker sind meist die Körner.
Aber am meisten beeindruckt hat mich die Aussage, dass die Lilie ein Lebensmittel ist. Abgesehen vom Stamm sind alle Teile der meisten Lilienarten essbar. Japanische und chinesische Köche schätzen vor allem die stärkereichen Zwiebeln. Sie schmecken im rohen Zustand meist bitter, werden aber durch das Kochen süß und weich. Auch Blüten, Knospen und Blütenblätter lassen sich gut zubereiten. Zudem gilt die Lilie als sehr gesund. Während der Blütenstaub die Atemwege befreit, begünstigen die Blütenblätter die Wundheilung.
Wenn man den Superköchen Glauben schenken darf, so werden mehr und mehr Wildblumen und Wildkräuter in der gehoben  Küche verwendet. Veilchen, Gänseblümchen und Löwenzahn hatte ich auch schon als Deko auf dem Teller, bzw. im Salat.
Leider war mein Auto dann fertig und ich musste mich verabschieden. Ich hätte gern noch ein wenig mehr mit ihm geplaudert.

Freitag, 24. Mai 2013

Dies und Das und......die Sonne

....in Ermangelung der Sonne habe ich hier das Gelb eingefangen.

Sonnenlicht kann  - wie auch das Wasser -  Leben retten. Es ist wichtig, so viel natürliches Licht wie möglich zu tanken. Und wenn man auch nur den leisesten Sonnenstrahl erhaschen kann, sollte man 5 Minuten Arbeit Arbeit sein lassen und ihn genießen. Wenn man das Gesicht nur 15 Minuten pro Tag in die Sonne hält, kann unser Körper die Menge Vitamin D produzieren, die er braucht, um gesund zu bleiben. Vitamin D ist der Garant für starke widerstandsfähige Knochen.
Aber auch hier gilt: Das rechte Maß macht es. Natürlich darf man hier die Warnungen vor zu viel Sonnenbaden nicht in den Wind schlagen. Zu viel Sonne erhöht das Hautkrebsrisiko  - daran gibt es nichts zu rütteln. Aber hier geht es ja nicht um stundenlanges, ungeschütztes Sonnenbaden sondern um ein bisschen Sonnenschein - wohl dosiert und wenn Petrus denn mitspielt - jeden Tag.
Und in diesem Zusammenhang möchte ich auch noch auf gesunde Ernährung kommen. Die meisten so genannten Zivilisationskrankheiten entstehen, weil wir uns zu viel von der falschen Nahrung gönnen. Alle Zellen, alle Funktionen und alle Stoffwechselvorgänge unseres Körpers werden bestimmt von dem, was wir essen.
Der einfachste und gesündeste Weg, auf unseren Körper aufzupassen, ist daher, so wenig wie möglich degenerierte Lebensmittel zu sich zu nehmen. Also im Klartext: Lieber eine gekochte Pellkartoffel als fettigePommes Frites. Lieber ein mageres Stück Fleisch als Wurst aus der Dose. Lieber eine handvoll Nüsse als ein paar billige Kekse. Und dann sollte man sich noch daran erinnern, was unsere Großmutter oder Urgroßmutter zum Thema Frühstück, Mittag- oder Abendessen noch wusste. Nämlich morgens zu Frühstücken wie ein König, mittags zu essen wie ein Edelmann und abends wie ein Mönch.
Aufgrund besonderer Umstände, musste ich mein Essensverhalten total umstellen. Es ist mir mehr oder weniger gut gelungen. Die Ernährungsseminare im Heidelberger NCT helfen mir dabei sehr.

Ein Fleckchen Sonne
Grauer Regen tröpfelnd rinnt,
Graue Sorge dämmernd spinnt,
Doch mein Hoffen malt ins Grau
Sich ein Fleckchen Himmelsblau.

Nur ein Scheibchen, eng und klein,
Doch der Sonne nicht zu fein,
Steckt hindurch den Finger schmal,
Füllt mit Glanz das graue Tal.
Franz Eichert


Donnerstag, 23. Mai 2013

Dies und Das über das Wasser

Heute möchte ich mich an dieser Stelle zunächst für all` die lieben Kommentare bedaanken. Ich freue mich immer riesig darüber, zumal diese den Blog erst interessant machen. Denn was wäre ein Post ohne diese Zugabe?






Es bringt alles ins Fließen - das Wasser. Hier müssen wir gar keine Entscheidung treffen, ob oder ob nicht. Ohne Wasser können wir nicht existieren. Ohne Nahrung kann der Mensch einige Zeit leben, ohne Flüssigkeit aber nur wenige Tage. Warum ich dieses Thema heute aufgreife? Gestern wurde bei uns in der Straße für 3 Stunden das Wasser abgestellt. Als man uns Bescheid sagte, war ich leider nicht zu Hause.
So konnte ich mir keinen kleinen Vorrat anlegen. Gottseidank hatte ich stilles Wasser, sonst hätte ich mir nicht einmal einen Tee oder gar mein Mittagessen zubereiten können.
Der Ursprung allen Lebens liegt im Wasser, ohne das kostbare Nass wäre kein Leben möglich. Wir finden es in jeder Zelle. So besteht der menschliche Körper zu mehr als der Hälfte aus Wasser. Beim erwachsenen Mann sind es sogar ca. 60 Prozent, bei der erwachsenen Frau aufgrund des höheren Anteils an wasserarmen Fettgewebe ca. 50 Prozent. Unser Körper reagiert sehr sensibel auf Störungen im Wasserhaushalt. Wasserreiche Organe wie Blut, Gehirn, Leber und Muskulatur sind besonders empfindlich gegenüber Verlusten. Es kommt zu Einschränkungen der Leistungsfähigkeit, Müdigkeit - und schlimmstenfalls zu Verwirrtheit. Geht der Mangel noch weiter runter, wird es lebensbedrohlich.
Tatsache ist: Die meisten Menschen trinken zu wenig. Der Grund dafür klingt zunächst einmal ganz banal: 
wir denken nicht daran. Erst wenn unser Körper Durst meldet, greifen wir zum Getränk. In einer 
Liedzeile eines alten Studentenliedes heißt es:  "Trink Wasser wie das liebe Vieh und denk, es sei Krambambuli". (Krambambuli ist eine Spirituose mit intensiver roter Farbe).
Ich hatte in der Vergangenheit sehr oft sehr starke Kopfschmerzen. Ein sehr guter Heilpraktiker gab mir einen guten Ratschlag:
Bevor  bei Kopfschmerzen sofort zur Tablette gegriffen wird, sollte es mit dieser Wasseranwendung versucht werden: Ein Fußbad machen mit einer Temperatur, so heiß, dass man diese gerade noch ertragen kann. Dann die Füße in dieses heiße Wasser halten. Zusätzlich eine eiskalte Kompresse auf die Stirn legen. Man kann wirklich beobachten , wie der Druck im Kopf spürbar nachlässt.
Wir alle kennen die heilenden Kräfte der Hydrotherapie, kalte und heiße Güsse oder Wickel bei Fieber.
Wasser ist Leben und es hat heilende Wirkung.

 Alles wird durch Wasser erhalten!
Ozean, gönn uns dein ewiges Walten
Wenn du nicht Wolken sendetest.
Nicht reiche Bäche spendetest,
Hin und her nicht Flüsse wendetest,
Die Ströme nicht vollendetest,
Was wären Gebirge, was Ebnen und Welt?
Du bist’s der das frischeste Leben erhält!
(Johann Wolfgang von Goethe)

Mittwoch, 22. Mai 2013

Dies und Das und unsere Kreativität



Ein kreativer Prozess ist niemals ganz fertig - ganz gleich, ob die Umstände perfekt sind oder nicht. Unabhängig davon, wie knapp das Geld oder die Ressourcen sind um eine Idee zu verwirklichen, man darf sich niemals von den äußeren  Umständen abhalten lassen, diese Ideen ins Leben zu bringen. Denn wenn wir darauf warten, dass die Umstände perfekt sind, werden wir es vermutlich niemals tun.
Wenn ich zurückdenke, so waren begrenzte Mittel immer der beste Motor für mehr Kreativität. Improvisation ist das Zauberwort. Wenn ich tanzen möchte, dann tanze ich. Dazu brauche ich kein Studio, kein Geld und keine Bühne und nicht einmal Musik. Ich muss nur meinem Impuls folgen um mich auszudrücken.
Kreativität will leben, sich zeigen und möchte angeschaut werden. Auch auf die Gefahr hin, dass das was wir malen, singen, entwerfen, beschreiben oder nähen nicht perfekt ist. Wir sollten unsere Ideen zeigen. Sie in die Welt bringen. Selbst wenn es den einen oder anderen Lacher erntet. Oder nicht verstanden wird. Man darf nicht glauben, dass van Gogh zu seiner Zeit verstanden wurde. Das kam erst viel später. Aber wenn man sich nicht traut, erstickt man daran und verliert die Freude, sich in Werken, Ideen und Taten auszudrücken.
Und ganz wichtig ist es, sich nicht auf die Meinung anderer zu verlassen. Wenn man ganz tief in seinem Inneren spürt, dass etwas stimmt, dann sollte man dabei bleiben. Die Tragik vieler kreativer Ansätze ist, dass sie in Schubladen verschwinden, weil man Angst hat, sich lächerlich zu machen. Von diesen Gedanken müssen wir uns lösen.


Es gibt nur einen Ausweg,
wenn man einmal 
in ein Labyrinth geraten ist,
das ist der Wille.
(Fanny Lewald)

Dienstag, 21. Mai 2013

Dies und Das über tierische Spielgefährten





Gestern hörte ich im Radio einen interessanten Bericht über die tierischen Spielgefährten der Kinder. Hierbei ging es vorrangig um Kaninchen. Danach sind Kaninchen für Kinder nicht geeignet. Sie erfordern viel Geduld. Hingegen werden Ratten empfohlen.
Üblicherweise gelten Kaninchen und andere Nager  als perfekte Tiere für Kinder - sind es aber eben nicht!
Denn als Beutetier löst es instinktiv Todesangst in ihnen aus, wenn sie hochgehoben werden. Daran müssen die Tiere erst  durch geduldiges Üben gewöhnt werden. Die richtigen Handgriffe können Kinder aber erst ab 10 Jahren lernen. Darauf wies Frau Kirsten Tönnies hin. Doch selbst dann, sind diese Tiere zum Herumtragen nicht geeignet. Das Fluchtverhalten bleibt und wenn sie überraschend vom Arm springen, können sie sich ein Bein brechen oder gar die Wirbelsäule.
Mäuse dagegen sind robuster und pflegeleichter - sie mögen es, den Menschen zu erklimmen. aber noch besser eignen sich Ratten. Sie erkennen ihren Besitzer genau und mögen es, gestreichelt zu werden. Außerdem haben sie mit 2 bis 2 1/2 Jahren eine geringere Lebensdauer als andere Tiere. Dann ist es nicht ganz so tragisch, sollten Kinder doch das Interesse an den Vierbeinern verlieren.
Aber ob eine Ratte im Haus jedermanns Sache ist, vermag ich auch nicht zu sagen.

Ich möchte nicht versäumen,

Angelika

recht herzlich  zu begrüßen. Fühl dich wohl am Neckarstrand. Ich freue mich, dass du hier bist.

Montag, 20. Mai 2013

Dies und Das um unser Wissen




Sei dir bewußt, was du weißt.
Was du hingegen nicht weißt, das gib zu.
Das ist das richtige Verhältnis zum Wissen.
(Konfuzius)



Dieser, von Konfuzius vor mehr als 2500 Jahren geprägte Ausspruch hat auch heute - und ich finde mehr denn je -seine volle Gültigkeit. Viele prahlen mit ihrem  "oberflächlichen"  Wissen. Verstehen es sogar zu beeindrucken. Wer hakt schon nach oder versucht tiefer zu gehen? Ich habe z.B. eine Nachbarin, die alles weiß. Wenn man etwas sagt, so kommt wie aus der Pistole geschossen:  "Weiß ich, weiß ich." Aber sie weiß gar nichts. Mit dieser Aussage vermeidet sie aber, dass sie sich auf ein Gespräch einlassen muss, wo sie nicht unbedingt mitreden kann. Ich für meinen Teil bin immer froh, wenn ich aufgeklärt werde oder etwas erfahre, was von Belang ist. Tratsch gehört da aber keinesfalls zu.
Ich bin nicht diejenige, die das  "Früher" glorifiziert. Es war früher nicht alles besser - aber eines steht fest:
Ein besseres Allgemeinwissen hatten wir. Wir kannten unsere alten Dichter und Denker  -  konnten Gedichte heruntersagen, die Generationen vor uns schon gelernt hatten. Klar, das gehört nach heutiger Auffassung nicht unbedingt zum Wissensstand. Aber es kommen noch viele andere Dinge hinzu. Heute spezialisiert man sich viel zu sehr auf ein Gebiet. Man spricht nicht umsonst von  "Fachidioten". Es ist schade, dass man andere Ressourcen brachliegen läßt und sich kaum darum kümmert. Sicher,  auf diesem einen Terrain ist man Top - aber was nützt es, wenn man nur Mitläufer ist und nicht den Job bekommt, den man eigentlich angestrebt hat, weil es zu viele Bewerber gibt?
Mein Wissensdurst ist auch heute noch nicht gestillt. Ich bin auch heute noch offen für Neuerungen und versuche zumindest in etwa, an den heutigen technischen Fortschritten teilzunehmen. Ich muss natürlich nicht alles haben. Vieles halte ich für überflüssig bzw. ich kann es nicht optimal nutzen. Davon lasse ich dann die Finger. Erklärt haben möchte ich es dennoch!
Ich möchte mit diesen Zeilen niemanden persönlich angreifen - ich achte das Wissen und Tun von jedem Menschen. Es ist nur meine persönliche Feststellung.

Sonntag, 19. Mai 2013

Wenn`s Pfingsten regnet



Heute möchte ich zunächst 

Maria

herzlich willkommen heissen, die an den Neckarstrand gefunden hat. Nimm Platz und fühl dich wohl hier.

Wenn's Pfingsten regnet

Oben aus dem Fahnenhaus
Guckt das schwarze Wettermännchen raus,
Spreizt die Beine und grinst uns an;
Schäme dich, alter Wettermann!

Am Ostersonntag, vor sieben Wochen,
Hast du dem Fritze fest versprochen,
Daß zu Pfingsten, im Monat Mai,
Das allerschönste Wetter sei.

Und nun regnets, liebe Not,
Alle hellen Blüten tot,
Sie liegen da wie nasser Schnee,
Auf den Wegen steht See an See;

Ja, wenn wir schon drinnen baden könnten,
Wie die Spatzen oder die Enten!
Wir dürfen aber garnicht raus,
Sehn so mucksch wie Maulwürfe aus;

Röch nicht der Kuchen so lecker her,
Wüßt man gar nicht, daß Feiertag wär.
Nicht mal die Pfingstkleider kriegt man an;
Schäme dich, schwarzer Wettermann!
(Paula Dehmel)

Hiermit möchte ich allen ein erholsames, stressfreies und sonniges Pfingstfest wünschen.