Mittwoch, 25. Januar 2012

Ein kurzer Lagebericht vom Neckarstrand

Hallo, ich bin Alexa, Irmis (kleine?) Nachbarin.
Da sich viele Sorgen machen, möchte ich kurz mitteilen, dass es Irmi sehr schlecht geht. Sie hat eine schwere Vergiftung. In den letzten Tagen war sie stundenweise auf - aber heute sind die Krämpfe wieder so stark, dass sie nicht aufstehen kann.
Sie läßt alle ganz lieb grüßen. - Da ich gleich zum Sport muss, heute nur kurz. Morgen erzähle ich Euch von Pieps Besuch. Das war Lustig. Ich habe auch ein paar Fotos gemacht. Sie kam genau zu Irmis Geburtstag.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Herzlich bedanken

möchte ich mich für die vielen Glückwünsche zum meinem Geburtstag. Ich habe mich sehr gefreut. Nun ist dieser Tag auch vorüber und alles kann wieder seinen gewohnten Trott gehen. Man macht sich im Vorfeld immer zu viele Gedanken - und dann kommt doch alles anders. Ich hätte gern mit jedem von EUCH angestoßen!


Die Jahre gehen schnell dahin, 
entfliehen sozusagen,
sie bringen Krankheit und Gewinn,
Verlust und Wohlbehagen.

Die frühe Jugend tritt zurück
mit ihrem Überschäumen,
doch schärft die Gegenwart den Blick
zu frohen Zukunftsträumen.

Ein jeder kann geflissentlich
die Lebensjahre testen:
Hat man die guten hinter sich,
gelangt man in die besten.
(Hermann Lausberg)

Montag, 16. Januar 2012

Dies und Das über die runde 12 und die schiefe 13

Im Gegensatz zur 13 gilt die zwölf als göttliche Zahl. Laut der biblischen Geschichte hatte Jesus 12 Jünger - mit Jesus waren es jedoch 13 Gäste, die am letzten Abendmahl teilnahmen. Die Zahl 13 gilt, wie auch der Freitag, in einigen Kulturen schon lange als schlechtes Omen. Die 13 verdankt ihren Ruf mehr oder weniger der zwölf. Diese Zahl gilt in vielen Kulturen als  "heilig". Sie symbolisiert Ordnung und Vollkommenheit. Ganz im Gegensatz zu der zu der darauf folgenden 13, die auf seltsame Weise alles  "in Unordnung bringt". Sie erscheint uns nicht rund und gleichmäßig. sondern eher kantig, chaotisch und unberechenbar. Oft wird sie auch mit dem Teufel in Verbindung gebracht und als  "Teufeldutzend"  -  nämlich 12+1 -  bezeichnet.
Die Zahl zwölf  - auch   "ein Dutzend"  genannt  - taucht in vielen Zusammenhängen auf. Das Jahr hat zwölf Monate, Tag und Nacht zählen jeweils zwölf Stunden, in der Bibel ist von den zwölf Aposteln die Rede. Auch in Märchen erscheint sie oft und steht für Harmonie und Ordnung, während die Zahl 13 eine negative Bedeutung hat - zum Beispiel ist es im Märchen Dornröschen die dreizehnte Fee, die durch ihren Zauberspruch das Unglück über die Königsfamilie bringt. Es wäre möglich, dass die negative Bedeutung der Zahl 13 ihren Ursprung in der Geschichte des letzten Abendmahls hat. Jesus hielt das Abendmahl mit seinen zwölf Jüngern  -  mit Jesus waren es also 13. Von Judas, dem dreizehnten Gast, wurde Jesus am gleichen Abend verraten.
Einige glauben, dass der Ruf der Zahl 13 mit dem Mondkalender zusammenhängt. Unser heutiger Kalender orientiert sich an der Sonnenzeit. Daher umfasst er auch zwölf Monate. Vor der Einführung des Sonnenkalenders lebten die Menschen nach der Mondzeit. Laut Mondkalender, der z.B. bei den Kelten üblich war, hatte das Jahr einen Monat mehr, also 13. Damals stand die 13 noch für das Glück. Mit der Einführung des Sonnenkalenders - u.a. durch die Christen -  änderte sich dies jedoch. Man versuchte, die Menschen mit allen Mitteln von dem Mondkalender abzubringen und verlieh der einstigen Glückszahl eine negative Bedeutung.
Einig Hotels haben sich angepasst und lassen auf die Etage 12 direkt Nummer 14 folgen. Auch fehlen sehr häufig Zimmer mit der Nr. 13. Im Römischen Reich und im alten China galt die 13 als heilig. Noch heute ist die 13 in Mexiko eine Glückszahl.
Es wäre also gut, Tage, die auf einen Freitag, den 13. fallen, einfach als Glückstage anzusehen - oder aber als ganz gewöhnliche Daten. Das würde vielen das Leben an diesen Tagen bestimmt angenehmer gestalten.
(Quelle: "Mythen und Aberglauben" sowie "Wikipedia")
Es ist immer wieder interessant, den Dingen auf den Grund zu gehen. Es kommen wundersame Bedeutungen  zu Tage.

Sonntag, 15. Januar 2012

Mal wieder: In eigener Sache

Zunächst wünsche ich allen meinen Leser/innen einen wunderschönen Sonntag.

Marie von Ebner-Eschenbach sagte:

Wenn die Zeit kommt,
in der man könnte,
ist die vorüber 
in der man kann.

So ergeht es mir in den letzten zwei Tagen auch mit dem Kommentieren. Ich komme entweder gar nicht  in die Blogs und wenn ja, kann ich nichts schreiben. Gestern habe ich in 2 Stunden sage und schreibe drei Kommentare abgeben können. Das ist frustrierend.
Mein Thunderbird ist gänzlich ausgefallen - man entschuldigt sich, dass es abgestürzt sei. Ich habe mitbekommen, dass es bei vielen von EUCH mal wieder Probleme gibt. Ja, ja - der gute Herr Google.

Aber ich freue mich, dass trotz der Widrigkeiten

Sumsi

den Weg an den Neckarstrand gefunden hat. Herzlich Willkommen! Fühle dich wohl hier.

Ich hoffe, dass Google die Probleme bald behoben hat und ich wieder bei Euch präsent sein kann.

Samstag, 14. Januar 2012

Dies und Das und der Mythos "Freitag und die Zahl 13"

Hier nun die versprochenen Mythen über den 13. wenn er auf einen Freitag fällt.
Vor mehr als 700 Jahren war für die berühmten Templer ein rabenschwarzer Tag: Es heißt, an einem Freitag, den 13. des Jahres 1307 habe Philipp IV., König von Frankreich, die Ritter des Templerordens in ganz Europa verhaftet. Viele Ritter wurden schließlich wegen Ketzerei angeklagt, in Kerker gesperrt und hingerichtet. Der französische König hatte es auf die Reichtümer der Ritter abgesehen. Die Templer, Ritter und Mönche zugleich, waren ein wohlhabender Orden der christlichen Kirche.
Die 13 wird auch das  "Dutzend der Teufel" genannt. Der Aberglaube verbreitete sich in Deutschland aber erst vor mehr als 50 Jahren in der breiten Bevölkerung, als nämlich der Stapellauf eines Öltankers verschoben wurde, der sonst auf Freitag, den 13. gefallen wäre. Darüber machte sich ein Journalist in der FAZ lustig und trug somit zur Verbreitung des Aberglaubens dieses gefürchteten Freitags bei. Unabhängig voneinander wurde sowohl der Freitag als auch die Zahl 13 aber schon lange mit Unglück in Verbindung gebracht.
Dafür gibt es mehrere Ursprünge. Der Freitag gilt bei den Christen beispielsweise als Trauertag, da Jesus am Karfreitag gekreuzigt wurde. Außerdem war es ein Freitag, an dem Adam und Eva aus dem Garten Eden vertrieben wurden, da sie die Früchte vom Baum der Erkenntnis aßen. Jedoch war der Freitag, bis er sich seinen Ruf als Freitag, den 13. machte, bei den Protestanten sogar als Glückstag angesehen. Oft wurde an Freitagen geheiratet, da solche Ehen als besonders glücklich gelten sollten. Anders als die Katholiken, die den Freitag eher mit Unheil und Leid in Verbindung brachten. So hieß es, ein Jahr, dass an einem Freitag begann, bringe Unglück.
(Quelle:"Mythen und Aberglaube")
Da es jetzt zu umfangreich würde, werde ich morgen noch über die runde zwölf und die schiefe 13 berichten.
Höchst interessante Zusammenhänge.

Freitag, 13. Januar 2012

Dies und Das über Freitag, den 13.

Für die einen ist er ein Unglückstag, für die anderen ein Glückstag. Es kommt ganz einfach auf die Sichtweise an.
Warum "Freitag der 13." bei uns als Unglückstag gilt, wissen viele überhaupt nicht. Zu Unrecht wird oft behauptet, seinen Ruf verdanke dieser Tag dem so genannten  "schwarzen Freitag" des Jahres 1929, dem großen Börsenkrach in den USA - denn dieser fiel gar nicht auf den 13. und begann eigentlich schon am Donnerstag. Die Medien trugen maßgeblich dazu bei, dass einige Menschen jeden Freitag, der auf den 13. eines Monats fällt, mit Vorsicht genießen. Doch woher stammt nun eigentlich der Volksglaube, ausgerechnet an diesem Kalendertag würden wir vom Pech verfolgt?
Merkwürdig, wie wir ganz selbstverständlich an solchen Tagen vom Aberglauben heimgesucht werden und mit dem "Schlimmsten" rechnen.
Dabei besagen Statistiken, dass sich an einem Freitag, dem 13. nicht mehr oder gar größere Unglücke ereignen als an einem anderen Datum. Aber irgendwie tritt man an einem solchen Tag schon vorsichtiger aus der Wohnung, wenn es einem bewusst ist.
Der amerikanische Börsenkrach vom Oktober 1929, der auch in Europa eine schlimme Krise auslöste, begann eigentlich schon an einem Donnerstag. Wegen der Zeitverschiebung war jedoch in Europa schon Freitag. Außerdem begann die Weltwirtschaftskrise nicht am 13., sondern am 24. Oktober 1929. Der große Börsenkrach hatte zur Folge, dass sich viele Firmen auflösten und unzählige Menschen weltweit arbeitslos wurden. Das Datum ging als  "Schwarzer Freitag"  (im Englischen  "Black Thursday) in die Geschichte ein und verstärkte bei uns den Ruf vom  "Freitag, dem Unglückstag". Dass dieser Tag für den Mythos um  "Freitag, den 13." verantwortlich ist, stimmt jedoch nicht. Tatsächlich gab es am Freitag den 13. Mai 1927, einen Kurseinbruch an der Berliner Börse. Vermutlich wurden später diese beiden Ereignisse vermischt und so verbreitete sich bei uns die falsche Behauptung.
Morgen werde ich über den Mythos berichten, auch wenn es dann schon nicht mehr Freitag, der 13. ist.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Dies und Das aus der KKK

KKK bedeutet Krimskramskiste. Dieser geht es im Moment an den Kragen. Und was fand ich ganz unten, gut versteckt?
     
   
Ein Tamagotchi. Lange vergessen!
Es war Ende der 90er Jahre, als es zu jeder Tages- und Nachtzeit irgendwo piepste. Ein kleines virtuelles Küken verlangte die  volle Aufmerksamkeit seiner Besitzer. Die Idee eines virtuellen  "Haustiers" hatte 1996 die Bandai-Mitarbeiterin Aki Maitia. Ab 1997 war das Tamagotchi, aus den japanischen Worten tamago (Ei) und wotchi (von engl. Watch für Uhr) zusammengesetzt, auch in Deutschland erhältlich. Einmal eingeschaltet, meldete sich das Tierchen zu den unterschiedlichsten Zeiten und verlangte nach Futter und Zuneigung. Erhielt es von allem genug, wuchs und gedieh es, ignorierte der Besitzer das Piepsen, starb es. Anders als beim echten Haustier, machte der Reset-Knopf jedoch alle Vernachlässigungen vergessen.
Der Tamagotchi-Rausch hielt allerdings nicht lange an. Bis auf einige Sammler, die sogar  (man höre und staune) virtuelle Friedhöfe anlegten, verschwanden diese Minicomputer wieder. Auch ein neuer Versuch, sie 2004 wieder zu beleben, floppte. Es konnte echten Tieren einfach nicht den Rang ablaufen, und das ist auch gut so.
Mein Mann schenkte mir ein solches Ding. Ich glaube aber, dass es ihn mehr reizte als mich. Zumal ich damals noch berufstätig war und keine Zeit hatte, laufend parat zu stehen.
Nun geht es den Weg aller Dingen. Es verschwindet für alle Zeiten.