Samstag, 1. Juli 2017

Sommerpause

Manchmal sollte man wirklich auf seinen Körper hören - und der sagt mir: Eine kleine Pause ist angesagt.



Ich gehorche und möchte mich für ein paar Tage verabschieden. Ich komme wieder. Das ist versprochen! Habt eine schöne Zeit.




Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen
 und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben.
(Indianische Weisheit)

  
Man muß manchmal k.o. gehen, 
um sich endlich die richtige Erholung zu gönnen.
(© Erich Ellinger)

Mittwoch, 28. Juni 2017

The Rose

The Rose ist ein Lied aus dem Jahr 1979, das von Amanda McBroom für den Film The Rose geschrieben wurde.
Interpreten wie Peter Alexander, Nana Mouskouri, Helene Fischer, die Kelly-Family u.v. m. haben den Text in der deutschen Version gesungen.Hier das Original von Peter Alexander



Liebe ist, wie wildes Wasser,
das sich durch Felsen zwängt,
Liebe ist so wie ein Messer,
das dir im Herzen brennt
sie ist süß und sie ist bitter,
ein Sturmwind und ein Hauch,
für mich ist sie eine Rose,



für dich ein Dornenstrauch,
wer nie weint,
und niemals trauert,
der weiß auch nichts vom Glück,
wer nur sucht was ewig dauert,
versäumt den Augenblick.



Wer nie nimmt,kann auch nicht geben
und wer sein Leben lang,
immer Angst hat vor dem Sterben,
fängt nie zu leben an

Wenn du denkst du bist verlassen
und kein Weg führt aus der Nacht
fängst du an die Welt zu hassen
die nur Andre glücklich macht

Doch vergiss nicht an dem Zweig dort
der im Schnee beinah erfror
blüht im Frühling eine Rose so schön
wie nie zuvor

Dienstag, 27. Juni 2017

Dies und Das über die Rosen

Die älteste Darstellung einer Rose im Knossospalast auf Kreta wird auf 1600 v. Chr. datiert.
Bei den alten Griechen ist die Rose der Göttin Aphrodite, bei den Römern der Göttin Venus geweiht. Homer berichtet (ca. 750-650 v. Chr.) von Rosen. Herodot beschreibt um 450 v. Chr. eine Rose mit 6 Blütenblättern. Um 600 v. Chr. hat die griechische Dichterin Sappho die Rose als „Königin der Blumen" besungen.

Zur Römerzeit wurden in Italien Rosen (Rosa canina, gallica, alba) zur Parfümherstellung und als Heilpflanze kultiviert. Für die Römer war die Rose eines der höchsten Luxusgüter und ihre Festmahle waren von Rosenblüten übersät; sie schwelgten förmlich auf Rosen ("auf Rosen gebettet sein"). Plinius der Ältere (23-79 n. Chr.) berichtet von Rosen mit 100 Blütenblättern
Nach dem Untergang des Römischen Reiches haben nur die widerstandsfähigsten Rosen überlebt.
Karl der Große verordnete 794 schließlich in seiner Capitulare de villis vel curtis imperialibus den Anbau von Obst-, Gemüse-, Heil- und Zierpflanzen - einschließlich der Rose Rosa canina L. (als Heilpflanze) und sorgte so wieder für die Verbreitung der Rose in privaten Gärten.
An Kirchenbauten wurden Rosen gepflanzt, z. B. am Dom zu Hildesheim; an den Beichtstühlen die Rose eingeschnitzt als Symbol für die Verpflichtung zur Verschwiegenheit. Gelegentlich benutzte man Rosenwasser als Weihwasser.


Um 1250 gab es in Deutschland laut Albertus Magnus Rosa alba, Rosa rubiginosa, Rosa arvensis und Varietäten von Rosa canina.
Um 1570 brachten die Kreuzritter die Rosa x damascena aus dem Orient nach Westeuropa, von denen es in der Rosenklasse der Damaszener zwei Gruppen gibt: die Sommer-Damaszener (einmalblühend) und die Herbstdamaszener (zweimalblühend).
1580 wurde die gelb blühende Rosa foetida Syn. Rosa lutea (lutea = gelb) aus Kleinasien eingeführt, die die Farbe gelb in die Rosen brachte; bis dahin gab es nur weiße, rosa oder rote Rosen. Ihre Anfälligkeit für Echten Mehltau hat aber auch an alle Abkömmlinge weitergegeben.
In Holland entstanden im 16. Jahrhundert aus verschiedenen Wildrosen der Damaszenerrose die Zentifolien, die man auf vielen Blumenstilleben des 17. /18.Jahrhunderts findet. Um 1700 entwickelte sich aus der Zentifolie die Moosrose R. centifolia muscosa; weitere Moosrosen entstanden.
1752 gelangte die erste Chinarose Rosa chinensis 'Major' nach Europa. Die Chinarosen bestachen durch zwei Vorzüge. Sie blühten nicht nur - wie die alten Rosen - einmal im Jahr, sondern den ganzen Sommer bis zum Herbst. Und es gab sie nicht nur in weiß, rosa oder hellrot, sondern auch in gelb und in leuchtendem Zinnoberrot.


1793 kamen die Teerosen, um 1810 die Portlandrosen, 1820 die erste Bourbonrose nach Europa (England bzw. Frankreich).
„"Seit der ersten Einführung einer China-Rose Ende des 18. Jahrhunderts ist der Enthusiasmus der Rosenzüchter ungebrochen – und die Entwicklung geht weiter und bringt eine unglaubliche Vielfalt an Rosen hervor. Über 13.000 Sorten sind heute erhältlich. Was bringt die Zukunft? Schreitet die Entwicklung so fort wie in den letzten 200 Jahren, kann es sein, dass das 21. Jahrhundert Rosen ohne Stacheln, mit immergrünem oder duftendem Laub, mit blauen Blüten oder mit neuer Zeichnung und spiraligen Formen hervorbringt, die auch noch gegen Krankheiten und Sch
ädlinge resistent sind. Züchter verfolgen all diese Ziele, um perfekte Rosen zu ziehen. Obgleich die Rose die vielfältigste Gartenpflanze ist, werden folglich weiterhin neue Formen erscheinen – in der beständigen Suche nach der vollendeten Rose." (Peter Harkness)
Rosenzucht war also über Jahrhunderte mehr Zufall als gewollte Züchtung. Obwohl die geschlechtliche Funktion der Blüte bereits im 17. Jahrhundert erkannt worden war, setzte man diese Erkenntnis in der praktischen Pflanzenzüchtung lange nicht um. Man pflanzte aber wohl schon zwei voll blühende Rosen in einen Topf, um dem Zufall eine Chance zu geben, dass die Pflanzen Sämlinge hervor bringen würden, die die Eigenschaften der Elternteile vereinten. 


Erst Anfang des 19. Jahrhunderts begannen Züchter (insbesondere in Frankreich) mit „gezielten Züchtungsprogrammen“, denen sehr bald Rosenzüchter in aller Welt folgten.
Ziwschenbermerkung: ein Rosenzüchter bestäubt eine Mutterpflanze mit den Samen einer anderen Sorte und züchtet daraus eine neue Sorte. Oft werden übrigens fälschlicherweise auch Rosenanbieter Züchter genannt; sie benutzen aber nur Reiser von Rosen, um sie für den Markt zu vermehren, sind also "Rosenvermehrer", nicht Züchter. Uns sogar Rosengartenbesitzer werden - vor allem in der Presse - als Rosenzüchter benannt...
Großen Einfluß auf die Rosenzüchtung hatte die Kaiserin Josephine de Beauharnais.
(Quelle: zusammengetragen aus dem "Großen Lexikon der Rosen")

Montag, 26. Juni 2017

Dies und Das über das Wetter und seine Folgen

Leider kann ich in den Chor der Sonnenanbeter nicht einstimmen. Ich bin in den letzten Tagen nicht aus den verdunkelten Zimmern gekommen. Der Kreislauf lag total am Boden und mir ging es gar nicht gut. Die mich schon länger kennen wissen, dass - wenn ich nicht kommentiere - der Feind sich wieder meldet. Es bedarf dann meiner ganzen Kraft, ihn niederzuringen. Bei der Hitze gar nicht leicht.



Ich hatte - gottseidank -  vorgepostet. Daher war ich nicht ganz verschwunden. Und es wird wieder einmal Zeit, mich bei meinen lieben, treuen Lesern zu bedanken für die vielen Kommentare. Ich freue mich immer sehr darüber. Denn es ist ja wirklich so: Sie sind das Salz in der Suppe. Ohne Resonanz wäre es trostlos.
Ich werde mich heute auf eine Blogrunde begeben. Immerhin geht es mir etwas besser. Aber die Hitze ist nicht viel weniger geworden. Jedes Gewitter zog bislang an uns vorüber. Wir haben seit Wochen keinen einzigen Tropfen Regen bekommen. Alles ist pulvertrocken. Immerhin geht ein Wind. Aber der trocknet alles noch mehr aus.

Soll gedeihen Korn und Wein,
muss im Juni Wärme sein.

Junihitz´und Dezemberkält´,
mit beiden ist es gleich bestellt.


Samstag, 24. Juni 2017

Die Welt voller Wunder

Vor über drei Jahren wurde per Zufall in einer Lagerhalle in Texas ein verschollenes Manuskript Bucks zutage gefördert. Nun ist "Die Welt voller Wunder" auf Deutsch erschienen.
 Bildergebnis

Der Roman wurde von ihrem Sohn und Nachlassverwalter Edgar Walsh ediert. Er vermutet, dass seine Mutter das Manuskript kurz vor ihrem Tod im Jahr 1973 verfasste. Mit "Die gute Erde" aus dem Jahr 1931, in dem sie den Aufstieg eines armen chinesischen Bauern zum Großgrundbesitzer beschreibt, landete Buck einen Klassiker. Heute ist das Werk der in China aufgewachsenen Autorin allerdings etwas aus der Mode gekommen. Vielleicht könnte die Neuentdeckung jetzt wieder Interesse an ihr wecken.
"Die Welt voller Wunder" ist ein klassischer Entwicklungsroman. Pearl S. Buck beschreibt den Weg des hochbegabten Rann Colfax vom Heranreifen im Mutterleib bis zu seinem sensationellen Durchbruch als jugendlicher Bestsellerautor. Schon von Kindesbeinen an überragt Rann seine Altersgenossen an Intelligenz und Wissbegier. Eine verzehrende Neugier ist seine Antriebsfeder, sie führt ihn zu immer neuen geistigen Höhenflügen, macht ihn aber auch einsam. Großes Verständnis findet er nur bei seinem Vater, der die außergewöhnliche Intelligenz des Sohnes erkennt und fördert. Doch zu Ranns Unglück stirbt der Vater früh und der Sohn muss allein in die weite Welt hinaus.
Geradezu klassisch lässt Buck ihren Helden verschiedene Stufen der Erkenntnis erklimmen. Zunächst entdeckt er die Sexualität. Ein Lehrer, den Rann verehrt, enttäuscht ihn durch seine unerwünschte homosexuelle Annäherung. Eine jugendliche Witwe, mit der er ein paar Monate auf ihrem Landsitz in England zusammenlebt, führt ihn in die rauschhafte Erotik ein, doch am Ende bleibt nur ein schaler Nachgeschmack zurück. Schließlich lernt Rann in Paris Stephanie kennen. Die Französin mit chinesischen Wurzeln versucht (wie übrigens auch die Autorin selbst), ihre verschiedenen Identitäten miteinander in Einklang zu bringen. Bei ihr erfährt Rann die Liebe, aber auch den Sinn für Schönheit und Kunst.
Als US-Soldat in Korea bekommt Rann Einblick in dunkle Schwarzmarktpraktiken des Militärs, die er in seinem ersten Roman veröffentlicht. Das Buch macht ihn mit einem Schlag berühmt. Wie der Titel schon andeutet, begreift Rann die Welt als eine große Wundertüte, deren Geheimnisse er sich nach und nach aneignet. Es ist das Staunen, das ihn durchs Leben begleitet, die Suche nach Erkenntnis und Vervollkommnung.
Mit überreichen geistigen Gaben gesegnet und materiell bestens abgesichert, ist Ranns Leben geradezu märchenhaft, auch wenn ihm Kümmernisse und Enttäuschungen nicht erspart bleiben. Alles in allem ist Rann ein liebenswerter, aber doch etwas unrealistischer Held und seine Aneignung des Lebens wirkt nicht ganz von dieser Welt. Bucks letztes Buch erscheint wie ein vom Alter verklärter und weichgezeichneter Rückblick der Schriftstellerin auf ihr eigenes, an Erfolgen und außergewöhnlichen Erfahrungen reiches Leben.
(Pearl. S. Buck: "Die Welt voller Wunder", Deutscher Taschenbuch-Verlag, 368 Seiten, 20,50 Euro)



Mit dieser Buchbeschreibung verabschiede ich mich ins Wochenende. Vielleicht ist der/die Eine oder Andere neugierig geworden.

Habt ein paar schöne - nicht zu heiße Tage - Tschüss bis zum Montag.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Pearl S. Buck

Ich bekam das Buch "Die Welt voller Wunder" von Pearl s. Buck geschenkt. Durch Zufall fand man vor einigen Jahren in einer Lagerhalle in Texas das Manuskript. Nun ist es auch in Deutsch erschienen.
Doch bevor ich das Buch vorstelle, möchte ich zunächst noch einmal an die Schriftstellerin erinnern, die heute längst aus der Mode gekommen ist.

Bildergebnis für Pearl S. Buck 

Pearl S. Buck (1892-1973) war zu Lebzeiten eine der erfolgreichsten und bekanntesten amerikanischen Schriftstellerinnen. Sie publizierte mehr als 80 Bücher und wurde mit dem Literaturnobelpreis und dem Pulitzerpreis ausgezeichnet.

Pearl Sydenstricker Buck wurde am 26. Juni 1892 in Hillsboro / West Virginia geboren. Seit ihrem 5. Lebensmonat wuchs sie in China auf, wo ihre Eltern als Missionare tätig waren. Sie lernte erst Chinesisch sprechen, später Englisch. Sie wurde zunächst von einem Privatlehrer unterrichtet, mit 15 Jahren besuchte sie eine Schule in Shanghai. Von 1910 bis 1914 studierte sie an einem College in den USA.
Im Anschluss an ihr Studium kehrte sie nach China zurück, wo sie 1917 den Universitäts-Professor John Lossing Buck heiratete. Das einzige Kind aus dieser Ehe war geistig behindert. Von 1922 bis 1932 war sie Professorin für englische Literatur an der Universität Nanking. Im Jahr 1932 zog sie in die USA und widmete sich fortan ganz der Schriftstellerei. Seit 1934 lebte sie auf einer kleinen Farm in Pennsylvania.
Im Jahr 1935 ließ sie sich von ihrem Mann scheiden. Grund für die Trennung waren Meinungsverschiedenheiten über die Missionsarbeit in China. Kurz darauf heiratete sie ihren Verleger Richard J. Walsh, mit dem sie fortan in Pennsylvania lebte. Die beiden adoptieren im Laufe der Jahre acht Kinder. Mitte der 1930er Jahre hatte sie sich bereits als eigenwillige Schriftstellerin und engagierte Journalistin etabliert. Für großes Aufsehen sorgte sie u. a. mit einer Artikelserie über das traditionelle und moderne China. Damit gelang es ihr, das Verständnis des Westens für China zu verstärken.
Ihre bei Kritik und Publikum gleichermaßen beliebten Romane erzählen meist von China und dem damals viel diskutierten West-Ost-Gegensatz. Charakteristisch für ihre Bücher ist die tiefe Liebe zu den Menschen und der Gedanke, dass die Völker gleichberechtigt und in Frieden miteinander leben. 1932 wurde sie mit dem Pulitzerpreis gewürdigt. Die Krönung erfuhr ihre literarische Laufbahn 1938, als sie für ihre „epischen Schilderungen des chinesischen Bauernlebens und für ihre biographischen Meisterwerke“ den Nobelpreis für Literatur erhielt. 
Pearl S. Bucks Schreibweise ist geprägt von einem lockeren und unterhaltsamen Erzählstil, der vor allem ihren Romanen bis heute eine geneigte Leserschaft in den USA und in Europa sichert. Ihre meist stark gefühlsbetonten Figuren packen die kleinen und großen Probleme des Lebens mit viel Optimismus an. Die beherrschenden Themen sind: das Leben der einfachen Menschen in China, die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Rassenfrage sowie ihre eigene Biographie. Kritiker monieren häufig den Mangel an einer tiefgreifenden, gesellschaftskritischen Analyse.  
Übrigens hat sie unter dem Pseudonym John Sedges mehrere in Amerika spielende Romane veröffentlicht, wie z. B. „Weiter führt der Weg nach Westen“ (1952), „Frau im Zorn“ (1954) oder „Wer Wind sät“ (1956). An den Erfolg ihrer China-Romane konnte sie damit jedoch nicht anknüpfen. 
Insgesamt veröffentlichte sie über 70 Bücher, darunter Novellen, Kinderbücher, Biographien und geistliche Erbauungsschriften?.
Am 6. März 1973 starb Pearl S. Bruck 80-jährig in Danby / Vermont. Die Einnahmen aus ihrem literarischen Werk stehen restlos der „Pearl-Buck-Foundation“ zur Verfügung, die sich um die illegitimen Kinder amerikanischer Soldaten in asiatischen Ländern kümmert.

Hier nur einige Werke: Das Mädchen Orchidee - Ostwind-Westwind - Die gute Erde. 




Morgen stelle ich das Buch  "Die Welt voller Wunder" vor.

Pearl S. Buck (1892-1973) war zu Lebzeiten eine der erfolgreichsten und bekanntesten amerikanischen Schriftstellerinnen. Sie publizierte mehr als 80 Bücher und wurde mit dem Literaturnobelpreis und dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.
Pearl S. Buck (1892-1973) war zu Lebzeiten eine der erfolgreichsten und bekanntesten amerikanischen Schriftstellerinnen. Sie publizierte mehr als 80 Bücher und wurde mit dem Literaturnobelpreis und dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.
Vor über drei Jahren fand man in einer Lagerhalle das letzte Manuskript der amerikanischen Literaturnobelpreisträgerin Pearl S. Buck. Nun ist „Die Welt voller Wunder“ auf Deutsch erschienen
Die Welt voller Wunder

Mittwoch, 21. Juni 2017

Dies und Das über den Apfel

Augen auf beim Apfelkauf. Man sollt die heimischen Apfelsorten gegenüber Äpfeln aus Australien, Brasilien etc. bevorzugen. Sie haben mehr Vitalstoffe als die weitgereisten.
Äpfel sind wirklich Multitalente, die den Darm sanieren und Halsschmerzen lindern. Nicht umsonst heißt es: "An apple a day, keeps the doctor away". Das besagt, dass schon ein Apfel pro Tag ausreicht, um gesund zu bleiben. Um von sämtlichen positiven Wirkungen profitieren zu können, sollte man die Äpfel allerdings immer mit der Schale verzehren, da hier die meisten Flavonoide sitzen. Äpfel aus dem Supermarkt eignen sich oft nicht zum ungeschälten Verzehr, da sie in der Regel mit Insektiziden, Pestiziden und anderen Chemikalien belastet sind.



Zu medizinischen Zwecken werden ausschließlich die reifen Früchte verwendet. Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Apfels sind:

Fruchtsäuren (vor allem Apfelsäure)
Vitamine A, B, C,
Mineralstoffe (Kalium, Magnesium)
Gerbstoffe
Flavonoide
Pektine

Medizinisch sind vor allem die Pektine, von denen etwa 30% im Apfel enthalten sind, besonders wertvoll. Diese Faserstoffe senken erhöhte Cholesterinwerte, binden Giftstoffe und quellen im Darm
auf. Bei Durchfall binden sie die überschüssige Flüssigkeit und bei Verstopfung dehnen sie durch ihr Aufquellen den Darm, so dass dieser sich leichter entleeren kann.

Hier noch einmal die Anwendungsgebiete:
Durchfall
Verstopfung
Halsschmerzen
Nervosistät
Aktivierung des Stoffwechsels
Blutreinigung


Wie man sieht, müssen es nicht immer Medikamente sein.


Der Apfelbaum gilt als der typische deutsche Obstbaum, dabei stammt er ursprünglich aus Asien. Botanisch gesehen zählt er zu den Rosengewächsen (Rosaceae) und existiert mittlerweile in über 2.000 Sorten. Von Ende April bis in den Mai zeigen sich die weißen und zartrosa gefärbten  Apfelblüten, aus denen die Äpfel wachsen, die zwischen Spätsommer und Herbst reif werden. Der botanische Name  "Malus" bedeutet aus dem Lateinischen übersetzt  "schlechter", was an den schlechten Ruf des Apfels als biblischer Verführer im Paradies erinnert.

Gegen Halsschmerzen und Heiserkeit ist ein Bratapfel mit etwas Honig ein altbewährtes Hausmittel.

Für schöne Haut reibt man einen Apfel mit der Schale fein und vermischt den Brei mit 1 Teelöffel Keimöl. Diese Mischung auf die gereinigte Haut auftragen, die Maske ca. 15 Minuten einwirken lassen, ehe man sie mit warmen Wasser wieder abwäscht.

Das Grundrezept für Apfelschalentee: Einen Apfel schälen  und die Schalen auf Backpapier trocknen lassen. Die kleingeschnittenen trockenen Schalen mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen.

Bildergebnis für Apfelblüten - kostenlose Fotos  



 Nicht die Sünde wurde geboren,
als Eva den Apfel pflückte.
Geboren wurde an diesem Tag vielmehr
eine großartige Tugend, Ungehorsam genannt.

Oriana Fallaci